Der Funkspruch und sein Team

An dieser Stelle findet Ihr, liebe Funkfreude, Wissenswertes zum Funkspruch und seinem Team, zusammengestellt von Constanze (Kleine Lady). Fotos von unseren Aktivitäten gibt es in der Bildergalerie.

 

Von wo aus wird der Funkspruch ausgestrahlt?
Wir senden den Funkspruch von der Kuppelzen in Weil der Stadt-Münklingen aus (Landkreis Böblingen). Der Berg hat eine Höhe von ca. 600 Meter. Beginn ist um 11:00 Uhr. Zwischen den beiden Programmteilen gibt es eine Bestätigungspause. Auch nach dem zweiten Teil folgt nochmals Funkkontakt. Natürlich sind Besucher herzlich willkommen – wir freuen uns über jeden interessierten Gast! Bereits 30 Minuten vor Beginn der Sendung wird mit dem Aufbau begonnen.

 

Seit wann gibt es den Funkspruch Weil der Stadt?
Die erste Sendung wurde im August 1978 ausgestrahlt, damals von der Station Waldeck.

 

Wie oft wird gesendet?
Früher wurde die Sendung 2 x wöchentlich ausgestrahlt, am Sonntag und dann am Montagabend. Inzwischen wird einmal im Monat gesendet.

 

Seit wann seit Ihr beide, Ralf und Constanze, dabei?
Ralf (Komet) hat die Sendung 1984 übernommen, also vor 30 Jahren. Seit 1989 ist Constanze (Kleine Lady) fest mit dabei.

 

Wann fällt der Funkspruch aus?
Bei Familienfeiern und ähnlichen Festen wird der Funkspruch auf den 2. Sonntag im Monat verschoben. Bei ungünstigen Wetterbedingungen, wenn es schneit oder glatt ist, kann der Funkspruch direkt vom Berg auch kurzfristig ausfallen. Dann senden wir nach Möglichkeit von unseren Vereinsräumen in Weil der Stadt-Merklingen auf Kanal 27 FM.

 

Wie werden die Inhalte produziert?
Zuerst benötigen wie genügend Material, also Meldungen für den Funkspruch.
Das zusammenzubekommen ist nicht immer leicht. Auf dem Berg selbst sind wir mit der Technik beschäftigt, der Funkspruch wird deshalb zuhause aufgezeichnet. Das geschah in der Anfangszeit mit einem Kassettendeck, die erste Sendung dürfte sogar noch als Musikkassette vorhanden sein. Irgendwann haben wir auf den PC und Audacity als Software umgestellt. Wir nehmen mit Headsets und Mikrofon den Funkspruch auf. Neben der Aussendung auf dem Berg werden die Sendungen als MP3-File an ein paar Funkportale per E-Mail versendet. Es können deshalb ganze Jahre nachgehört werden. Wer den Funkspruch gerne per E-Mail bekommen möchte, soll uns einfach anschreiben – cb-funkspruch@online.de – den nehmen wir in unseren Verteiler auf – und schon kommt der Funkspruch frei Haus.

 

Wie groß ist das Funkspruch Team?
Wir sind ein festes Team von 5 Personen, ein Teil der Mitglieder des CB-Teams Antenne Weil der Stadt.

 

Wie viele Bestätigungen per Funk gibt es je Aussendung?
Derzeit (Stand 2014) sind es so um die 10 Stationen, die den Funkspruch direkt bestätigen. In den 90er Jahren hatten wir noch bis zu 30 Bestätigungen, da war richtig die Hölle los.

 

Auf welche Distanz kann der Funkspruch empfangen werden?
Das ist natürlich von sehr vielen Faktoren wie dem Funkwetter, Standort und der Antennenanlage abhängig. Auf direktem Weg (Bodenwelle) sind rund 100 km möglich. Die weiteste DX-Bestätigung des Funkspruches kam aus Nord-Finnland.

 

Wie ist die technische Ausstattung?
Mit zwei I-Max 2000 Antennen, jeweils auf einem 10-Meter-Mast, senden wir auf Kanal 27 und Kanal 72 in FM. Hinzu kommt ein Stromaggregat, die Funkgeräte Stabo XM 4012 N und Stabo XM 3082 sowie das übliche Zubehör. Das ganze Material ist seit 5 Jahren in einem Alu-Anhänger untergebracht und kommt nach dem Funkspruch wieder in die Garage.

 

Wie kommt Ihr an die verschiedenen Themen und Beiträge?
Wir senden Inhalte, die mit dem Thema Funk zusammenhängen und für unsere Hörer informativ sind. Zum Glück haben wir langjährige Kontakte zu anderen Funkinteressierten, Portalen und bekommen immer wieder aktuelle Informationen. Durch seinen Funkshop Funkkeller Weissach steht Ralf im Kontakt mit vielen Herstellern und ist quasi “ganz nah dran”, wenn es um neue Funktechnik geht. Natürlich freuen wir uns über jeden interessanten Hinweis oder Gastbeitrag. Eine wichtige Nachrichtenquelle ist aber auch das Funkmagazin (www.funkmagazin.de) für das Funkspruchteam.

 

Wie hat sich der Funkspruch im Laufe der Jahrzehnte entwickelt?
Die Zeiten und Menschen ändern sich. Früher gab es weder erschwingliche Mobiltelefone noch Internet. Der freie CB-Funk war eine der wenigen, nicht drahtgebunden Kommunikationsmöglichkeiten. Heute buhlen die unterschiedlichsten Messenger, Apps und soziale Netzwerke um die Gunst der Smartphone-Besitzer. Doch auch der CB-Funk hat sich weiterentwickelt. Wir haben mehr Kanäle, höhere Sendeleistung und neue Betriebsarten also bessere Chancen für Weitverbindungen. Auch darüber berichten wir. Im Vergleich zu früher hat sich insgesamt die Informationsmenge wie auch der Informationsbedarf  reduziert. Eine Sendung im Monat ist deshalb ausreichend.

 

Wird es den Funkspruch auch im Jahre 2030 noch geben?
Das hängt von vielen Faktoren wie der Entwicklung von Funk als Hobby und der Hörerschaft ab. Wir machen weiter, solange wir Freude daran haben.

 

Was wünscht ihr Euch beide für die Zukunft?
Gesundheit, um auch in Jahren den Aufwand einmal im Monat stemmen zu können. Interesse und noch mehr Zuarbeit der Funkspruch-Hörer.