Beiträge und Ergänzungen zum Funkspruch

Sonderartikel

Aussendung des Funkspruches am Sendepult
Ralf (Komet) am Sendepult

Ein Funkspruch und trotzdem etwas zu Lesen?
Ja, auf dieser Seite findet Ihr zum jeweiligen Funkspruch Ergänzungen, Bilder weiterführende Informationen oder komplette Beiträge. Dadurch wird auch der Umgang mit Internetadressen, Kontaktdaten und Gerätebezeichnungen in vielen Fällen einfacher.

Lambda-Halbe Koax-Antenne für das 11m-Band

Lambda-Halbe Koax-Antenne nach DL5PC und DJ8EI, berechnet für das 11m-CB-Band, beschrieben von Peter Petersen, DG6AE

Diese Koax-Antenne ist eine leicht nachzubauende Lambda-Halbe-Antenne. Sie heißt Koax-Antenne, weil sie zu einem großen Teil aus Koaxkabel besteht. Das Tolle an dieser Antenne ist, dass sie aufgerollt transportiert werden kann und keine Masse bzw. zustätzliche Radials benötigt. Ausgerollt ist sie 7,16 Meter lang. Sie kann einfach mit dem oberen Ende an einer Angelrute befestigt werden oder mit einem Wurfsack und Schnur in einen Baum gehängt werden. Anders als beim Halbwellendipol liegt der Einspeisepunkt dieser Antenne fast ganz unten, was das Aufhängen der Antenne und die Zuführung des Antennenkabels einfach macht. Sie ist deshalb besonders gut für Funkaktivitäten im Freien oder im Urlaub geeignet. Die Antenne kann auch als Stationsantenne verwendet werden, wenn man sie entsprechend wetterfest baut, aufhängt oder mit Kabelbindern an einer langen Angelrute befestigt, so habe ich es gemacht.

Bei der Antenne wird das Prinzip der Sperrtopf-Antenne verwendet. Als Urheber der Antenne seien hier Helmut Jahn (DL5PC), Dr. Ing. Hans E. Krüger (DJ8EI), Wolfgang Oetz (DB7KC) und Karlfried Prinz (DG8KAJ) aus dem DARC-Ortsverband Bad Honnef, G09, genannt. Besten Dank an diese Funkamateure für diese genial einfache und wirkungsvolle Antenne!

Für die Antenne benötigst du nur etwas RG 58U Antennenkabel, einen PL-Stecker in T-Form, also mit 3 PL-Anschlüssen, 2 bzw. 3 PL Stecker (einen am Ende der Zuführungsleitung vom Funkgerät) und 5,33m Antennenlitze oder Lautsprecherkabel, was grade da ist.

Nun zum Aufbau:
Schneide dir zuerst zwei Längen RG 58 U ab: einmal 1,58m und einmal 25 cm. Das werden schon die beiden zukünftigen Hauptbestandteile deiner Antenne sein, sie werden in der Mitte mit dem PL-Stecker in T-Form verbunden. An jeweils einem Ende beider Kabel bringst du einen PL-Stecker an. Das kurze, 25cm lange Kabelende schließt du an dem Ende kurz, an dem nicht der PL-Stecker ist. Das heißt, du verlötest am Ende Innenleiter und Außenleiter. Du hast jetzt ein 25cm langes RG 58 Kabelstück, welches an einem Ende einen PL-Stecker hat und am anderen Ende kurzgeschlossen ist. Dieses kürzere Stück wird später in den T-Stecker geschraubt und bildet das untere Ende deiner Antenne.

Nun kommt das lange Kabelende, der “Strahler”, dran. Bringe an einem Ende einen PL-Stecker an. Entferne am anderen Ende etwa einen Zentimeter von der Außenisolierung und entferne ebenfalls den Drahtmantel auf dieser Länge. Achte darauf, dass die Drähte des Außenleiters sauber entfernt sind. Nun steht ein etwa 1cm langes, isoliertes Stück vom Innenleiter heraus. Entferne hier 5mm von der Isolation, so, dass der Innenleiter heraus steht.  Löte an diesen Innenleiter einen 5,33 Meter langen Draht. Du „verlängerst“ gewissermaßen den Innenleiter mit einer Anntenenlitze, einem Lautsprecherkabel oder was du grade da hast. Dieses Ende ist der Strahler deiner Antenne.

Du kannst die Lötstelle dann mit Isolierband oder Schrumpfschlauch isolieren und somit mechanisch etwas unterstützen.

Nun hast du also ein zweites Kabelstück, bestehend aus einem 1,58m langem Stück RG 58 U, welches an einer Seite einen PL-Stecker hat und am anderen Ende der Innenleiter mit einem 5,33 langen Kabel als Strahler verlängert ist. Dieses Stück ist insgesamt 6,91m lang. Nun ist die Antenne schon fast fertig!

Schließe jetzt das vom Funkgerät kommende Antennenkabel an das T-Stück an, so dass nach oben und unten zeigend jeweils ein Anschluss frei ist. An den nach oben zeigenden Anschluss des T-Stücks schraubst du den Strahler an, an den nach unten zeigenden Anschluss das kurze Kabelende. Nun kannst du die Antenne mit dem langen Ende nach oben aufhängen, und schon kann der Funkbetrieb starten.

Viel Spaß beim Nachbauen und beste 73 wünscht Peter.

Hamradio Posterserie der ARRL

Tue Gutes und berichte darüber! Diesem Leitsatz folgt der amerikanische Amateurfunkverband ARRL mit der aktuellen Posterserie

Hamradio is__

Interessenten soll das Hobby Funk interessant und vielseitig dargestellt werden. Das gelingt mit den folgenden, sechs themenbezogenen Postern sehr gut:

  • Adventure (Portabller Funkbetrieb)
  • Discovery (Eigenbau, Maker)
  • Friendship (Gemeinschaft und Ausbildung)
  • Out Of This World (Kontakt/ Funkbetrieb mit Satelitten, Weltraumstationen)
  • Ready (Notfunk)
  • The Game (Conteste und Auszeichnungen)

Die Poster machen wirklich etwas her und können auf der unten angegebenen Seite heruntergeladen werden. Bestimmt findet das ein oder andere seinen Weg ins heimische Shack oder ein Vereinsheim, schließlich ist Funk international.

Fazit: Eine tolle Sache, eine tolle Werbung und vielleicht macht gerade die englische Sprache auf den Postern das Thema für unsere internetaffine Jugend interessanter.

Downloadseite ARRL-Poster:
http://www.arrl.org/files/file/Media%20&%20PR/Posters/ARRL-PR-Posters.pdf

 

 

Funkkommunikation besser verstehen

Jeder, der schon einmal ein Mikrofon in der Hand hatte, kann bestätigen, Funk ist Kommunikation pur. Wird Kommunikation zwischen Menschen erklärt, bedient man sich in der Wissenschaft gerne einem Kommunikationsmodell. Ein bekannter Vertreter davon ist das Vier-Seiten-Modell. Zwischen A und B wird eine Nachricht übertragen und dabei werden mehr als nur formale Daten ausgetauscht. Jede Kommunikation spricht gleichzeitig bis zu vier unterschiedlichen Ebenen an. Das lässt sich auch für unser Hobby Funk anwenden. Allerdings, das sehen wir gleich an ein paar Beispielen, gelten im Funkverkehr Besonderheiten.

 

Sachebene
Grundlage jeglicher Kommunikation ist der Austausch von Daten. Das wäre quasi der reine Sachinhalt und bedeutet im Funk Inhalte wie Rapporte, Stationsbeschreibungen etc Besonderheiten Im Funk: Abkürzungen, Codes und Gesprächsgepflogenheiten machen es für Außenstehende schwierig, im Falle von QRM und QSB zuweilen unmöglich, den Sachinhalt richtig zu verstehen. Wo normale Menschen subjektiv nur Rauschen und Knacken hören, filtert das Funk-trainierte Gehirn noch ganze QSOs heraus.

Appellseite
Wer kommuniziert (funkt), möchte etwas, und sei es nur gehört zu werden. Jeder CQ-Ruf ist zugleich der Appell an die Gegenseite, den Kontakt aufzunehmen. Im Pileup einer selten DX-Station gleicht die Antwort auf einen CQ-Ruf zuweilen dem Balzverhalten im Tierreich. Der eine ruft laut und sofort, der andere absichtlich später, buchstabiert anders Jeder DX-Jäger möchte sich von den anderen abheben und zum Zug kommen. Auch Meinungen, Wünsche und Ratschläge sind dem Bereich Appell zuzuordnen. Es soll Menschen gegeben haben, die früher auf CB-Funk um Hilfe bei Partnerschaftsproblemen gebeten hatten. Die bekamen sie auch, leider mehr als ihnen lieb war und in alle Richtungen.Teilt man seinem Gesprächspartner die reine Sachinformation »Ich bin jetzt da« mit, kann der Appell bedeuten »Komm endlich«, »Beeile Dich«. Sagt der Lebenspartner » Du funkst schon wieder« kann sich jeder den Appell dahinter ausdenken.

Beziehungsseite
Durch diesen Teil wird das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger definiert. Schon zu Beginn des QSOs erzählt mancher Funkpartner was er oder sie alles gebaut hat, wie viele Endstufen zuhause stehen etc. Die eigentliche Botschaft wäre: »Ich bin ein alter Hase, pass auf mit wen Du es zu tun hast«

Da wären wir der Beziehungsebene schon ziemlich nahe. In Gesprächsrunden per Funk kann Dritten schlecht der Zutritt verwehrt werden. Stattdessen bedienen sich manche Runden hoher Sendeleistung und kommunizieren in sehr vertrauter Art und Weise. Dritten wird signalisiert, hier ist eine geschlossene Gruppe am Werk. Andere Gruppen sind offener, fragen immer wieder, ob sich jemand beteiligen möchte.

Selbstkundgabe
Wer mit anderen kommuniziert, gibt etwas von sich preis, das machen Funker gerne. Nur so kommt die Kommunikation in Schwung, sonst wäre sie einseitig. Wer seine Station beschreibt, legt persönliche Inhalte offen. Viele Transceiver, Beams und große Grundstücke lassen z. B. auf ein gesichertes Einkommen schließen. Nachts um 03:00 Uhr noch an der Station zu sitzen, lässt gewisse Rückschlüsse auf das Berufsleben zu. Wer nichts von sich preisgeben möchte, beschränkt sich auf PSK31-Standard-QSOs oder einfache CW-QSOs.

Weitere Besonderheiten im Funk: Mimik und Gestik werden per Hochfrequenz nicht transportiert. In besonderen Situationen wie Contesten oder bei bestimmten digitalen Betriebsarten bleibt für diese Dinge auch wenig Raum. Was an dieser Stelle fehlt, kann durch genaues Zuhören und andere Wahrnehmungskanäle ergänzt werden. Ob jemand gesprächig ist oder einsilbig, das merkt man schnell und kann sich darauf einstellen. Hinzu kommt die Information auf Seiten wie www.QRZ.com, wo sich Funker selbst darstellen. Viele schauen sich die Seiten parallel zum Funkbetrieb an. So manche Frage entfällt dann automatisch oder es ergeben sich neue Aspekte.

Weiteren Einfluss auf das Kommunikationsverhalten haben die unterschiedlichen Frequenzbänder als solches und die verwendeten Betriebsarten, zum Glück kann man sich das aussuchen. Wer gerne auf KW digital in Klartext plaudert, sucht sich auf 20 Meter QSO-Partner in Olivia. Bevorzugt man stattdessen viele Verbindungen mit einem kurzen Hallo, sollten JT-65 und Konsorten erfreuen. Durch den aktiven Funkbetrieb erkennen und lernen wir die besonderen Bedingungen der Funkkommunikation quasi wie von selbst. Kommunikationsmodelle wie das Vier-Seiten-Modell erlauben uns einen anschaulichen und vor allem bewussten Blick auf die Bestandteile einer Kommunikation. So können wir im einen oder anderen Fall unser Gegenüber besser verstehen.

Das 60-Meter Band in Deutschland, mehr als nur ein paar neue Frequenzen

Viele haben sehnsüchtig auf das 60-Meter Band gewartet, dann fiel es Ende Dezember 2016 als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in den Schoß der Funkamateure, Klasse A.

Funkbetrieb auf 60 Meter Amateurfunkband
Nur 15 khz sind nicht viel Spielraum, doch das hat seinen Grund. Die besonderen Ausbreitungsbedingungen auf 5 MHZ wecken Begehrlichkeiten verschiedenster kommerzieller Nutzer. Deshalb ist unser neues Band auch in Betriebsarten-Segmente unterteilt. SSB wird vorzugsweise auf 4 Frequenzen abgewickelt.  Zwischen den einzelnen Staaten gibt es Unterschiede bei der Frequenzzuweisung und der maximalen abgestrahlten Leistung. Um Primärnutzer nicht zu stören, ist diese in Deutschland auf 15 Watt EIRP beschränkt.
Moment mal, eingeschränkte Leistung und Funkverkehr auf “festen” Frequenzen, Kanälen, das kennen wir doch vom guten alten CB-Funk? Stimmt, und ich hoffe, dass mir für diesen Vergleich kein Funkamateur Prügel androht. Gefühlt ist das 60 Meter Band eine gelungene Mischung aus 80 Meter und 40 Meter. Es soll die Lücke zwischen Nahbereich und mittlerer Distanz überbrücken, auch in Hinblick auf Notfunkanwendungen. SSB-Signale sind vorzugsweise tagsüber vernehmbar. Gespräche mit Funkpartnern in nächster Nähe werden genauso praktikabel wie Fernverbindungen. Gerade im Nahbereich ist das sehr interessant. Runden zu dritt zwischen Funkamateuren in Baden-Baden, Tübingen und Freiburg sind keine Seltenheit. Manchmal scheinen die Grenzen zwischen Boden- und Raumwelle förmlich zu verschwinden.

Zu niedrig aufgehängte Antennen, die sonst ärgerlicherweise steil nach oben strahlen, können sich auf dem 60 Meter-Band als Segen erweisen. NVIS (Near Vertical Incidence Skywave) lautet das Stichwort für diesen Übertragungsweg. Durch mehrfache Reflexion steil abgestrahlter Funkwellen ist man im Umkreis mehrerer Hundert km zu hören.

Unter dem SSB-Bereich tummeln sich die Nutzer von CW und anderen schmalbandigen Betriebsarten. Zurück zum Vergleich mit dem CB-Funk. Die Überwachung der 4 vorgegebenen SSB-Kanäle ist einfach und erfordert kein ständiges VFO-Drehen. Mit den maximal 15 Watt lassen sich viele Kontakte aufbauen und das bedeutet echte Chancengleichheit. Keine Kilowatt-Funkrunden wo man sich mit 100 Watt nicht hineintraut, kein Recht des Stärkeren. Das gibt allen eine Chance und macht Antennen bzw. Stationsvergleiche leicht. So gesehen ist die Leistungsbeschränkung eine feine Sache.  Beeinträchtigungen der Primärnutzer müssen Funkamateure durch die sekundäre Zuweisung allerdings erdulden.

Alles in allem können und dürfen wir uns über ein neues und spannendes Amateurfunkband freuen. Amateurfunk gilt nach wie vor als Experimentierfunk und das kommt auf dem 60 Meter Band zur Geltung. Dank gilt all den umsichtigen Funkamateuren und anderen Personen, die jahrelang auf die Freigabe hingearbeitet haben. Es galt, ein geeignetes Bandsegment ausfindig zu machen sowie viele Bedenken und Hürden zu überwinden.

Schade, mag sich so mancher CB-Funker gesagt haben, warum gibt es kein “Freenet” auf Kurzwelle? Eine interessante Frage, doch vermutlich ist es schneller, sich auf die Amateurfunkprüfung vorzubereiten.

Informationen zum 60 Meter Band finden sich mitunter hier:
http://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/id-60-m-in-dl-freigegeben.html
https://www.darc.de/der-club/referate/hf/aktuelles/
http://hflink.com/60meters/
http://qrznow.com/new-antenna-fo60-meters-5mhz/

 Viel Erfolgt auf 60 Meter wünscht Axel – DL1GAA

Mit Geduld und Sim-PSK gegen schlechte Ausbreitungsbedingungen

Digitale Betriebsarten gibt es zuhauf und eine davon möchten wir der Funkergemeinde etwas näher bringen. Gemeint ist Sim-PSK (Integrated Structured Message BPSK31)

Entwickelt wurde sie vom tunesischen SWL Nizar Ben Rejeb und Ende 2012 zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Ein Wunsch nach mehr Reichweite und weniger Störanfälligkeit waren der Ansporn für die Entwicklung und das macht Sim-PSK für DX und QRP-Betrieb interessant. Technisch gesehen ist SIM-PSK mit PSK-31 verwandt, hat aber eine Fehlerkorrektur und statt einzelner Zeichen werden ganz Worte, Sätze codiert und wieder decodiert.

sim-psk-geht-auch-auf-27-mhzZur Teilnahme am Betrieb muss die dazugehörige Software von der Seite geladen werden, denn in Programmen wie Hamradio Deluxe ist der Mode nicht enthalten. Das macht auch nichts, denn die Software ist mit weniger als 2,5 MB klein, genügsam, fast könnte man sagen schnuckelig und zu 100% auf Sim-Psk angepasst. Ein Funkgerät und der Anschluss zur Soundkarte sind natürlich Voraussetzung. Ist alles installiert und eingestellt, kann es mit dem Betrieb schon losgehen.

Typische Frequenzen für Sim-PSK sind bereits hinterlegt. Besteht keine Möglichkeit zur Cat-Steuerung, stellt man den Transceiver von Hand ein. Die Kommunikation erfolgt über konfigurierbare Textbausteine (Macros) aus dem Menü heraus. Rufzeichen, QTH und andere persönliche Angaben werden einmalig eingegeben. Für individuellen Text bleibt Raum, er kann in jedem QSO hinzugefügt werden oder man startet gleich im Chatmodus.

Neu und spannend ist der halbautomatische Betriebsmodus. Dann ruft die Software in vorher eingestellten Zeitabständen, z.B. alle 60 Sekunden, CQ..CQ. Damit nicht genug, anrufenden Stationen wird auch geantwortet und nach dem zweiten Durchgang erfolgt automatisch die Verabschiedung. Spätestens hier werden Kritiker aufmerksam. Doch Keine Sorge, auch das ist noch Funkbetrieb. Schließlich sitzt der OM an der Station und kann jederzeit auf manuellen Betrieb umschalten. Für Ausbreitungstest, Bandbelebung oder einen Fieldday ist das ideal. Dem trägt auch die Analysefunktion bei, sie stellt Signale optisch in einem separaten Fenster dar. Ein internes Logbuch gibt es auch und mit einem Click gelangt man von der Software auf die PSK-Reporter Seite. Dort sieht man eigene Funkverbindungen und die Bandbelegung.

Alles in allem ist Sim-Psk eine feine Sache und ein ganz einfacher Einstieg in die digitalen Betriebsarten. Alles funktioniert gleichermaßen auch auf 11 Meter, Kanal 25 USB 27,245 MHz ist hinterlegt. SIM-PSK wurde nicht an einem Wochenende programmiert, der Artikel zur Geschichte, siehe Link unten, belegt das ganz ausführlich. Selbst bei miesen Funkbedingungen finden sich insbesondere tagsüber auf 20 Meter immer wieder Funkpartner. Als Schmankerl hat man die Betriebsart PSK-31 und PSK-63 gleich in die Software mit eingebaut, deren Betrieb auf allen Bändern ist also auch möglich. Das Programmpaket wird ständig weiterentwickelt.

So ist Sim-Psk mehr als nur einen Blick wert. Gerade Digitalanfänger dürften sich über die vielfältigen Möglichkeiten und den einfachen Einstieg freuen. Auf www.cb-funkspruch.de findet ihr weitere Links zu Informationsquellen und Bilder zur Software und Einstellungen

Die Sim-PSK Internetseite auf Englisch
Vorstellung von SimPSK beim DARC
Artikel zur Sim-PSK Entwicklung

Einen guten Empfang wünscht Axel, DL1GAA

Hier ein paar Bildbeschreibungen zur Sim-Psk Software
sim-psk-oberflaeche
sim-psk-einstellungen-transceiver
sim-psk-angaben-zu-station-und-nutzer

Amateurfunk zum Anfassen, Funk über einen Stratosphärenballon

Anschauliche Aktionen bringen den Amateurfunk in die Öffentlichkeit, machen ihn begreifbar und belegen seine Vielseitigkeit.
Nach langer Vorbereitung durch den DARC OV A05 (Freiburg) stieg am 13. und 15. Oktober 2016 bei den  Science Days im Europapark ein Stratosphärenballon mit Amateurfunk in die Höhe. Viel Technik auf kleinem Raum und verschiedenste Übertragungswege erlaubten die Verfolgung der kleinen Nutzlast, beispielsweise durch:
  • Schmalband DVB-T
  • APRS
  • D-SSTV
  • Sprachansage von Telemetrie Daten in FM auf 145,525 Mhz

Letztere war auch mobil bzw. mit Handfunkgeräten zu empfangen. Selbst in einem Bürogebäude, innen am Fenster stehend, war der Ballon noch in rund 35 km Höhe zu hören. Bei 36 km Höhe zerplatze die Hülle und Ikarus trat seine Reise zurück zur Erde an. Nach langer Fahrt konnte die Crew des A05 Ikarus schließlich in Waiblingen bergen. Ob er sich aufgrund der Maximalkälte in der Höhe von bis zu -48 Grad im Funkkeller Weissach aufwärmen wollte? Knapp verfehlt!

Hier Originalmitschnitt der Sprachausgabe auf 145,525 Mhz vom 13.10.2016
Empfangen im Gebäude in Freiburg mit der Handfunke, aus 35 km Höhe

Weiter Infos gibt es hier:

Ergänzung zum Funkspruch
Experimente werden schon lange und von verschiedenen Ortsverbänden des DARC durchgeführt. Ein weiteres, gut dokumentiertes Experiment mit einem Stratosphärenballon führte der Ortsverband Moosschwaige-Germering (C19) am 19.07.2016 durch. Zahlreiche Bilder und die grafische Darstellung der Messwerte belegen den Erfolg der Aktion. Unter Stratosphärenballon C19 Pumuckel ist die Aktion ausführlich beschrieben.

Ballonexperiment finden auch im CB-Funk statt, das Funkmagazin berichtete mehrfach darüber, z.B. unter: http://www.funkmagazin.de/010511.htm

 

Wenig Technik, wenig Geld, so ist die CB-Funk-Welt?

Kürzlich auf der Rheintal Elektronica 2016 in Durmersheim
Mit dem Repräsentant eines bekannten Funkgeräteherstellers suche ich das Gespräch, ein namhafter Händler gesellt sich hinzu.

Mein Anliegen: Ich will wissen, warum die Hersteller den Bereich digitale Betriebsarten auf 11 Meter nicht fördern. Mit wenigen Watt Sendeleistung bieten sich bei angehobenen Bedingungen europaweite bis sogar weltweite Funkverbindungen. Die Hersteller könnten die Sache durchaus verstärken durch:

  • Information der Nutzer/ Käufer zum Potential schmalbandiger Übertragungsverfahren
  • Technische Unterstützung durch externe oder eingebaute Modems

Reiz der Ferne, fremde Länder, DX-Verbindungen, das war schon immer eine Motivation im Funkverkehr. Mit digitalen Betriebsarten wie z.B. ROS oder PSK 31 ist dies erheblich einfacher möglich als durch Sprachübertragung. Selbst im Nahbereich sind weite Verbindungen möglich. Alles in allem wäre das eine große Bereicherung für alte und neue CB-Funker. Wer es nicht glaubt, der sollte bei gutem Funkwetter hier einen Blick riskieren. https://pskreporter.info/pskmap.html

 Ganz anders sahen dies meine Gesprächspartner. Der Repräsentant meinte, die CB-Funker wollen und brauchen das nicht, der Markt ist zu klein. Weitere Bedenken kamen vom Händler. Er befürchtet, die Kunden würden bei Technikproblemen verstärkt anrufen und er müsste dann ständig Hilfe bieten.
Sicher, diese Aussagen sind quasi aus der Hüfte geschossen, Momentaufnahmen und wir möchten sie nicht überbewerten!

Trotzdem bestärken Sie die Ansicht über altbekannte Denkweisen mancher Hersteller.

Man meint dort, zu wissen, was der Kunde möchte, hauptsächlich günstige Funkgeräte ohne großen Schnickschnack. Gute Stationsgeräte für über 500 EUR? Fehlanzeige, solche Kaufkraft traut man einem CB-Funker einfach nicht zu. Statt auf Innovation zählt man auf Sicherheit, Masse statt Klasse. Ich halte das für den falschen Weg. Hersteller müssen verständlicherweise Geld verdienen doch für die ein oder andere Investition in die Zukunft des CB-Funk sollte Spielraum sein. Neue Farben in der Display-Hintergrundbeleuchtung zählen sicher nicht dazu.

Stattdessen halten die Hersteller den CB-Funker klein, indem sie ihm weder technisch noch finanziell viel zutrauen. So formen sie zu ihrem eigenen Nachteil eine begrenzte Käuferschicht. Bessere Geräte und der einfache Zugang zu digitalen Übertragungsverfahren könnten hingegen neue Zielgruppen erschließen und damit neues Potential. Auch die Angst vor überforderten Kunden ist meines Erachtens unbegründet. Wer einen PC an das Funkgerät anschließt, kann sich auch in Foren informieren oder auf Technikseiten. Bei PC-Problemen ruft auch nicht jeder gleich beim Hersteller an.

Wann erwacht der ein oder andere Hersteller aus dem Dämmerschlaf, traut sich selbst und der Käuferschicht mehr zu? Hoffentlich bald!

Alles roger beim Flugfunk?

Piloten und Fluglotsen durchlaufen in Sachen Flugfunk intensive Schulungen und müssen Funkzeugnisse erwerben. Auf Großflughäfen werden Start und Landung in kürzesten Abständen abgewickelt. Da bleibt für Missverständnisse kein Spielraum. Ein Kommunikationsfehler, die falsche Landebahn oder zu früh gestartet, das kann schnell in einer Katastrophe enden. Wer jetzt denkt, es läuft in Sachen Flugfunk immer alles glatt, der dürfte sich täuschen.

Dank Youtube lassen sich viele Situationen in der Kommunikation zwischen Pilot und Tower bzw. Ground nachhören. Man merkt sehr schnell, in den Flugzeugen sitzen auch nur Menschen mit Gefühlen und schwankender Tagesform. Selbst Zwischenrufe ohne Namen oder Rufzeichen gibt es. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich dem interessanten Thema widmen.

Mit dem Stichwort  “Funny ATC” finden man bei Youtube den Funkverkehr über

  • Flugzeuge die sich falsch einordnen
  • Flugzeuge die so lange in der Warteschleife hängen, bis ihnen den Sprit ausgeht und es zu einer Notfalllandung kommt
  • Flüge die auf der Startbahn abgebrochen werden müssen, weil sich ein Passagier nicht setzen möchte
  • Dünnhäutige Piloten und gestresste Controller
  • Missverständnisse und Hörfehler aller Sorten
  • Piloten aus fernen Ländern, die der englischen Sprache nicht wirklich mächtig sind so das Leben Hunderter gefährden

Ein paar Exemplare haben wir für euch aus dem Netz gefischt.

Das Hobby Funk mit Comics begreiflich machen

Auch wenn es altgedienten Funkern nicht passt, junge Menschen verstehen und begreifen ihre Welt auf andere und neue Weise.

Vieles ist heute lockerer, mit Krawatte sitzt kaum jemand vor der Funkstation. Der Nachwuchs bildet die Funker von morgen. Verständlich, dass Organisationen wie der DARC gerade der Jugend das Hobby Funk schmackhaft machen möchte. Hierfür sollte man Kommunikationsformen nutzen, die von Jugendlichen verstanden und angenommen werden. In der Werbung ist das gang und gäbe. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler! So lautet ein Spruch in den Werbebranche.

Funkgerätehersteller Icom scheint sich darüber Gedanken gemacht zu haben. Warum nicht eine eigene Comicserie herausbringen, mit funkspezifischem Inhalt natürlich. Gesagt, getan, das Endergebnis trägt den Namen The Adventures of Zack and Max, auf Deutsch also Die Abenteuer von Zack und Max

amateurfunk-comic-zack-und-max

Wer möchte, kann die beiden auf insgesamt 7 verschiedenen Abenteuern begleiten. Alle Episoden in Form von Comicheften dürfen auf der Iconamerika-Internetseite frei heruntergeladen werden. Doch damit nicht genug, alle Hefte gibt es auch als Ausmalbuch.

So werden die Jüngsten spielerisch und durch ein jugendgerechtes Medium an das Thema Funk herangeführt.

Hier der Link zu den Comics und Ausmalbüchern von Icom
http://www.icomamerica.com/en/amateur/comic_book/

Ihr wollt eigene Comics entwerfen?
Das ist nicht mal so schwer, mit der Software Comic Life 3 schon für weniger als einmalig 25 EUR

Link zum Anbieter
http://plasq.com/apps/comiclife/macwin/

 

Lesestoff für Funker im Urlaub

Wer Funk als Hobby hat, wird auch in den schönsten Wochen des Jahres, also im Urlaub, kaum darauf verzichten. Dank kleiner Geräte und neuen Betriebsarten wird selbst bei schwierigen Familienverhältnissen der ein oder andere Funkkontakt aus der Ferne möglich sein. Doch dazu bedarf es einer gewissen Vorbereitung. Tonnenweise Tipps und Informationen finden sich im Internet, man muss sie sich nur holen. Als Anregung haben wir für die Hörer des Funkspruches eine Auswahl getroffen.

Vorab, in den digitalen Welten findet sich so mancher Informationsschatz, doch gilt selbst hier eine begrenzte Haltbarkeit. Internetseiten ändern sich oder werden ganz eingestellt, dann verschwinden interessante Inhalte. Gutes sollte deshalb gesichert werden. Ein guter Virenscanner und eine Portion Vorsicht gehören dazu. Die Inhalte sind frei verfügbar. Abruf geschieht auf eigene Gefahr. Teilweise handelt es sich um freie Vorgängerversionen aktueller Schriften. Copyrighthinweise muss jeder selbst beachten.

Wo darf ich wie im Ausland funken? Antworten finden sich im Servicebereich von Alan Electronics. Funkamateure informieren sich auf der entsprechenden Seite des DARC.

Viel hilft viel, das gilt im zumindest beim Thema Antennen. Ob sich der Aufwand lohnt, kann in etwa auf der Seite Voacap berechnet werden. Trägt man Standort und Stationsangaben ein, wird die Wahrscheinlichkeit einer Funkverbindung in Abhängigkeit von Tageszeit und Frequenz angezeigt, das geht sogar als Vorsage für das 11 Meter Band.

Zum Glück gibt es noch die sommerliche Sporadic-E, denn allgemein, Stand Juli 2016, halten sich die Funkbedingungen bedeckt. Morsen geht irgendwie immer, sagt man, doch ohne Übung wird nichts daraus. Wer die Seite LCWO.net. aufruft, kann nach kurzer Anmeldung CW in allen Arten online üben, inkl. Erfolgskontrolle. CW-Transceiver vom Typ Pixie gibt es für 7 Mhz als Bausatz schon für unter 10 EUR. Das ist günstiger als ein Mittagessen mit Getränk und eine Ausrede weniger.

Vielleicht “funkt” es ja, denn die Betriebsart Morsen, CW ist mehr als nur ein Haufen Piepstöne. Eine Schrift wie ZEN AND THE ART OF RADIOTELEGRAPHY kommt da gerade recht. Das ist tiefgehender CW-Stoff auf fast 100 Seiten und durch gute Seelen auf Deutsch übersetzt. Wer des Englischen mächtig ist, findet weitere Literatur zum Thema Funk im bei The Beginner’s Handbook of Amateur Radio oder im VHF MANAGERS HANDBOOK. Bei Streitkräften wird schon immer gefunkt und wie das geht, zeigt anschaulich auf 170 Seiten das Radio Operator Handbook. Ziviler Lesestoff findet sich unter Ham Radio for Dummies, also für Anfänger. Noch keine Amateurfunklizenz? Dann lohnt ein Blick auf das Online-Lehrgang-Angebot beim DARC, der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V . Bis zur Prüfung kostet das nur Überwindung und Zeit, der Lehrgang wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Welches Funkgerät nehme ich in den Urlaub mit? Darauf gibt es tausend Antworten und viele davon sich richtig. Wer es exklusiv mag, gönnt sich einen Blick auf Funkgeräte mit militärischem Hintergrund. Die finden sich unter der Bezeichnung “Manpack” im Internet, funktionieren teilweise von Kurzwelle bis VHF/UHV und können einiges abhaben. Ein Sturz über Treppenstufen oder ein kleines Schwimmbad, bereits der Anblick schmerzt, stecken die Geräte locker weg, wie man auf Herstellervideos sehen kann. Größtes Manko, der Preis von teilweise über 10.000 EUR.

Manpack Attack, das schmerzt jeden Funker

Neben der Gerätewahl geht es im Urlaub stets um die Antennenfrage. Fehlende Bäume lassen sich durch Einfaltsreichtum ersetzen.

Grundlagen finden sich unter Understanding Antennas for the Non-Technical Ham. Sehr anschaulich und bebildert ist Antennas for the Viallages, also Antennen für die Stadt. Da findet sich bestimmt die ein oder andere Anregung oder zumindest Bestätigung. Sollte das nicht genügen, gäbe es noch das Practical Antenna Handbook. Mehr als  600 Seiten sollten genug für längere Urlaube sein.Bei der Suche nach der besten Drahtantenne dürfte Wire Antennas for Ham Radio  der Antennenbauphantasie mit 287 Vorschlägen aus der Patsche helfen. Wer besser in Deutsch liest, findet in der Sammlung Rund um die Antenne von HB9ACC vergleichbare Inhalte.

Einige Funkamateure nutzen den Funkmast offiziell als Fahnenmast. Das sieht schöner aus und befriedigt die Neugier anderer auf dem Campingplatz.

Alternativen zum Draht, wie wäre es mit einer Magnetloopantenne? An Bauvorschlägen mangelt es nicht. Abspannungen werden nicht benötigt und eine anschauliche Darstellung des Themas findet sich unter Portable Magnetic Loop Antennas oder im Beitrag My Loop Antenna. Magnetloopantennen mit Einschluss 10 Meter Band spielen selbstverständlich auch auf 11 Meter ohne Probleme. Käufliche 11-Meter Loopantennen finden sich auf der Seite von DL1KCJ.

Antennen am Gasballon, geht das? Ja und sogar sehr gut. Ein kleines Video zeigt es hier. Mit der Ruhe auf dem Zeltplatz dürfte es dann allerdings vorbei sein.

Mit Hilfe von automatischen Antennentunern lassen sich verschiedenste Antennenformen und Behelfsantennen kreieren. Der Hersteller SGC hat dem Thema die Broschüre Smartuners for Stealth Antennas gewidmet.

Ruhe und Entspannung im Urlaub bietet Zeit zum Nachdenken, Philosophieren. Einigen Funkfreunden täte das auch sehr gut, wie man an ihrem Verhalten auf den Funkbändern leicht erkennt. Vermutlich werden sie die Schrift Ethik und Betriebshinweise für den Funkamateur nie gesehen haben oder gar verstehen. Alle anderen können einen Blick darauf werfen.

Lesestoff gibt es also in Hülle und Fülle. Neue Bücher und Schriften zum Thema Funk, Basteln, DX und Utility bietet der RadioBookShop. Dort findet das Funkerherz alles was es an Lesestoff begehrt und sogar persönliche Beratung, wenn es darauf ankommt.

Einen angenehmen Funkurlaub wünscht.
Axel DL1GAA

Icom IC-7300 – der SDR-Wolf im Schafspelz

Erst in aller Munde, jetzt in allen Ohren, der neue IC-7300 von Icom. Im Sommer 2015 angekündigt, hat sich das Gerät langsam seinen Weg aus den Prospekten und Anzeigen ins Funkshack gebahnt.

ICOM IC-7300

IC-7300 – Traum vieler Funkamateure

An Nachfrage scheint es nicht zu mangeln. Unser Funkspruchmacher »Komet« Ralf, auch als Inhaber des Funkkeller Weissach bekannt, hat den IC 7300 selbst im Programm. Viel Platz musste er in den Regalen nicht schaffen, die erste Lieferung wurde ihm förmlich aus den Händen gerissen.
Solch ein Hype muss handfeste Gründe haben. Icom bietet als erster der drei großen Hersteller ein Kurzwellenfunkgerät auf SDR-Basis mit bis zu 100 Watt Sendeleistung in einem klassischen Funkgerätegehäuse.

Mit oder ohne PC, unterwegs im Urlaub, beim Fieldday oder sogar mobil, das entscheidet allein der Nutzer.
SDR-Transceiver gibt es schon lange, doch vielen Funkamateuren ist eine Blackbox einfach zu wenig. Es fehlen die Knöpfe, Regler, der direkte Kontakt mit der Technik. Ein Funkgerät ohne Bedienelemente ist für viele Funkamateure wie ein selbst fahrendes Auto ohne Lenkrad, man kommt auch ans Ziel aber irgendwas fehlt.

Wer sich für den IC-7300 entscheidet, braucht keine Kompromisse eingehen. Neben den üblichen Bedienelementen bietet das Gerät genügend Knöpfe, Regler und ein großes Touch-Display, wo viele Einstellungen direkt vorgenommen werden können. Das Echtzeit-Spektrumskop ermöglicht selbst ohne PC die Einschätzung/ Analyse verschiedener Signale bzw. der Bandbelebung allgemein.

Neue Technologien können zu neuen Problemen oder sagen wir besser Herausforderungen führen. Im Falle des IC-7300 ist das Stichwort »Overflow«. Zu starke Signale, beispielsweise von Rundfunksendern in der Nähe, können den Analog-Digital-Wandler überlasten. Dann erscheint die Overflow-Anzeige und es geht nichts mehr. Allerdings tritt das nicht bei jeder Antenne auf und als Abhilfe bietet sich ein externer Preselektor an. RF-Gain etwas zurückdrehen, das hilft auch.

Viele der glücklichen Erstbesitzer haben das Gerät inzwischen auf Herz und Nieren geprüft und lassen die Funkergemeinde an den Erfahrungen teilnehmen.
Die sind allgemein positiv und aufgrund der Innovationsfülle wird es noch etwas dauern, alle IC-7300-Geheimnisse zu lüften. Dass Sprache ohne teure Zusatzkarte aufgenommen und wiedergegeben werden kann, erfreut jeden Teilnehmer von Contesten. Liebhaber digitaler Betriebsarten können das Gerät übrigens direkt via USB mit einen PC verbinden und das allseits beliebte Hamradio Deluxe scheint mit dem Gerät zu arbeiten.

Kaufwillige informieren sich durch Berichte, Foren und Videos, eine kleine Auswahl haben wir unten zusammengestellt.

Auch der wiedererstarkte OM Anton, HB9ASB, ist stolzer Besitzer eines IC-7300. Gerade von ihm, seinem Blog sind wir ehrlich-kritische Betrachtungen gewöhnt. Da wird zum Vorteil aller Leser kein Gerät schöngeredet. Vermutlich ist sein Lötkolben einer der ersten, der mit dem 7300 auf Tuchfühlung ging, doch darauf mehr in seinem Blog.

Außer dem großen Interesse kann der IC-7300 noch weitere Auswirkungen auf dem Funkgerätemarkt haben:

Preis und Käuferschichten
Hoppla, das ist ja günstiger als gedacht! Der Preis von grob unter 1400 EUR ist für so ein Gerät preiswert und sicherlich hätte Icom selbst bei Preisen knapp unter 2000 EUR noch Nachfrage gefunden. Somit erschließt sich das Gerät weite Käuferschichten.

Mitbewerber und Neugeräte
Der IC-7300 ist eine Innovations- und Preis-Kampfansage an Mitbewerber. Die müssen jetzt in der ein oder anderen Form nachziehen. Bei anstehenden Neukäufen werden sehr viele Funkamateure einen Blick auf den IC-7300 werfen.

Gebrauchtgeräte
Einige Transceiver-Flaggschiffe werden ins Abseits geraten. Getreu dem Motto »ich bin doch nicht blöd« wird sich mancher für die Zukunft entscheiden und von einem Gebrauchtgerät gleichen Preises, und mag es noch so toll gewesen sein, Abstand nehmen. Wer sich für konventionelle Technik entscheidet, findet im Gegenzug jetzt bestimmt das ein oder andere Schnäppchen.

Und weil der IC-7300 so interessant ist, haben wir ihn zum »Hauptdarsteller« im ersten Funkcomik des Funkspruch Weil der Stadt gemacht, siehe Blogbeitrag.

Fazit:
Mit dem IC-7300 haben wir eine tolle Bereicherung für unser Hobby und bis zum weihnachtlichen Gabentisch bleibt noch etwas Zeit zum Sparen.

Zum Gerät gibt es die unterschiedlichsten Infoquellen im Internet, beispielsweise unter den nachfolgenden Links und natürlich bei Youtube.

http://funkperlen.blogspot.de/2016/04/ic-7300-glauben-und-wissen.html

http://www.ab4oj.com/icom/ic7300/main.html

https://www.facebook.com/groups/939858832797893/

Winlink – gut gerüstet im Notfall durch E-Mail über Kurzwelle

Kommunikation in Notfällen und Krisen ist eine Domäne, die mit Fug und Recht dem drahtlosen Funk zugesprochen werden kann. Das Internet der Dinge greift immer mehr um sich und damit festigt sich die Abhängigkeit von Internet und Strom. Beides kann im Katastrophenfall schnell abhandenkommen. So verwundert es kaum, dass dieses Thema im Amateurfunk Raum gewonnen hat.

Notfunk im DARC
Interessierte können sich innerhalb des DARC engagieren. Es gibt einen Referenten für Notfunk, Notfunk-Runden auf KW und sogar eine Mailingliste.
National und international sind bestimmte Vorzugsfrequenzen für den Notfunk vorgesehen. Wer sich für das Thema interessiert, dem sei die Seite des DARC empfohlen. Hier finden sich weitere Dokumente zum Thema wie das DARC-Notfunkhandbuch und die Internationale Notfunkprozedur der IARU für Kurzwelle, beides zum Download.

E-Mail weltweit per Kurzwelle
Ein praktische Anwendung ist in diesem Zusammenhang die Kommunikation im Winlink Netzwerk.
Sie ermöglicht weltweiten E-Mail-Verkehr über Kurzwelle. Wer teilnehmen möchte benötigt eine spezielle E-Mail-Adresse und muss sich mit Rufzeichen registrieren. Weitere Voraussetzung ist ein Kurzwellentransceiver und Software. Ist alles registriert und installiert, sucht man sich einen passenden Einstieg auf Kurzwelle und versucht eine Verbindung. Klappt diese, wird das eigentliche Postfach aktualisiert. So kann man selbst aus abgelegenen Wüstenteilen eine Nachricht verschicken, vorausgesetzt die Bedingungen machen mit. Vom Funkgateway selbst geht die E-Mail dann ihren gewohnten Weg durch das Internet.
Eine E-Mail von Süddeutschland geht dann via HF nach Bern und dort beispielsweise weiter nach Südamerika zum Empfänger. Das funktioniert in beiden Richtungen gut, man ist unter seiner Winlink-Mailadresse auch extern erreichbar. Ein paar Zeilen dauern allerdings schon Minuten und auf Bilder sollte man ganz verzichten.
Für manchen funkenden Segler dürfte es in bestimmten Situationen die einzige Verbindung zur Außenwelt sein.

Verbunden mit dem Winlink Netztwerk in Bern auf 80 Meter
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Eine E-Mail geht zu Komet und kleine Lady in die Karibik
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Winlink  – Wie kann ich teilnehmen?
Mit viel Hingabe und Engagement hat OM Volker – SM5ZBS eine mehr als lobenswerte Einführung zum Thema Winlink geschrieben. Bilder, Videos und ein Kessel voller Tipps  ermöglichen den problemlosen Einstieg in die Materie. Hierfür können wir uns bei OM Volker nur bedanken! Der Teilnahme steht Funkamamateuren somit nichts im Wege.

Gute Verbindungen wünscht Axel, DL1GAA

Weiterführende Informationen

Eine klasse Einleitung zum Thema von OM Volker – SM5ZBS
http://elektronikbasteln.pl7.de/e-mail-versand-via-kurzwelle.html

Notfunkseiten des DARC
http://www.darc.de/distrikte/b/notfunk/

Mailingliste Notfunk
https://lists.darc.de/mailman/listinfo/notfunk

Winlink
http://www.winlink.org/

Komet und kleine Lady auf Kreuzfahrt

Wehe, wenn sie losgelassen!
Das passt irgendwie auf unsere funkenden Zeitgenossen Ralf und Constance. Wer es jahrzehntelang für einen Funkspruch auf den Berg schafft, kann auch den Urlaub etwas weiter weg gestalten:
Östliche Karibik-Kreuzfahrt mit M/S Celebrity Eclipse 14 Tage ab/bis Miami.
Abfahrt 20.03.2016. Der genaue Reiseverlauf ist hier beschrieben:
Kreuzfahrt von Komet und kleine Lady

Jetzt sind Sie also unterwegs, genau genommen ab dem 17.03.2016. und dank WhatsApp gibt es schon Neuigkeiten zu berichten:

22.03.2016
»Super sonnige Grüße vom Atlantik. Wir haben etwa 29 Grad blauer Himmel und sind 18 Stunden vor unserem ersten Stopp in Saint Marteen. Schiff, Personal und Essen super. Abnehmen werden wir hier nicht. Liebe Grüße Ralf und Constanze«komet-und-kleine-lady-auf-kreuzfahrt-1
23.03.2016
»Guten Morgen aus Saint Marteen. Es ist schon sehr heiß. Wir wollen zum Mahi-Beach. Das ist dort wo die Flieger zum Greifen nah ankommen. Sonnige Grüße Ralf und Constanze.«
komet-und-kleine-lady-auf-kreuzfahrt-2
24.03.2016
»Guten Morgen aus St. Kitts«
komet-und-kleine-lady-auf-kreuzfahrt-3

25.03.2016
»Wir sind in Saint Johns und haben super Wetter Viele Grüße aus Antigua und schöne Ostern wünschen wir Euch «

komet-und-kleine-lady-auf-kreuzfahrt-425.03.2016
“Wir haben Antigua verlassen und fahren nun nach ST.Lucia.Übermorgen sind wir für 2 Tage in Barbados.”

26.03.2016
Guten Morgen aus St. LUCIA. Frühstück auf dem Balkon. Landgang und nachmittags Sonnendeck stehen auf dem Programm. Die Zeitverschiebung beträgt – 5 bzw ab morgen -6 Stunden zu Deutschland.
fruehstueck-santa-lucia-komet-und-kleine-lady

26.03.2016 Das Kreuzfahrtschiff
kreuzfahrtschiff-von-komet-und-kleine-lady26.03.2016 Landgang auf St. Lucia
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27.03.2016 Bilder von der Funkanlage des Schiffesfunkanlage-kreuzfahrtschiff-von-komet-und-kleine-lady


antenne-kreuzfahrtschiff-von-komet-und-kleine-lady

 

26.03.2016 Sonnige Ostergrüße zu Euch
Gestern waren wir in St. Lucia und heute in Barbados. In 25 Stunden geht es weiter.
barbados-besuch-komet-und-kleine-lady

26.03.2016 Landgang Barbados
komet-und-kleine-lady-auf-barbados26.03.2016 Funkverbindung nach DL

Wir haben es probiert und es hat funktioniert!
Mit Echolink von St. Lucia (DH8SCA) nach DL (DL1GAA) via DB0LBX. Leichte Aussetzer sind bei rund 10.000 km Entfernung zu verkraften.
Um ca. 17:00 Uhr Bordzeit, bei uns 22:00 Uhr Winterzeit, geht es weiter nach Barbados.


Hallo Ihr, nach zwei super heißen Tagen auf Barbados wo sogar das Trennglas am Balkon durch die Sonnenstrahlen platzte lagen wir gestern den ganzen Tag mit Fieber Schnupfen Husten und Gliederschmerzen im Bett. Dank der Bordapotheke geht es uns heute etwas besser und wir können Aruba genießen. Dort wird auch Deutsch gesprochen, da es zu den Niederlanden gehört.
Viele Grüße von Ralf und Constanze.

 

31.03.2016
Gegen 22:30 Uhr bei uns, bei Ralf und Constanze 6 Stunden früher, spreche ich mit Ihnen per Echolink via DBOLBX in Ludwigsburg. Die Verbindung ist soweit ok und weite Strecken störungsfrei. Constanze schreibt: “Letzter Halt Curacao ein Traum. Jetzt zwei Seetage und dann heißt es Abschied nehmen von einer wunderschönen Reise”. Die letzten Tage machte Ihnen die Grippe zu schaffen, doch jetzt geht es aufwärts. Das wünschen wir Ihnen gerne, 73, Axel

curacao komet-und-kleine-lady-auf-curacao

01.04.2016 Die Zeit auf dem Schiff vergeht wie im Flug, heute schreibt uns Conny: 
“Hallo Ihr lieben unser Plan geht auf. Wir haben die Sonne dabei auf dem Weg nach Miami. Und war ich erst froh dass mir der Schal beim Halsweh half dient er uns nun als Sonnenschutz. Natürlich hatte ich Paketschnur und Schere dabei. Man weiß ja nie. Die ersten neidischen Blicke gaben wir schon geerntet. Heute ist nochmal “formal night”. Das heißt es Anzug und Kleid. Leider ist unsere Reise dann schon bald zuende. Nach dem Dinner arbeiten wir dann am Funkspruch für kommenden Sonntag”

funker-sonnenschutz-in-der-karibik


Funk an Bord

Ralf hat einen ganzen Sack voller Exportgeräte, Antennen und Verstärker mitgenommen. Das ganze Deck ist mit Drähten verspannt. Er fährt täglich 5 Stunden DX auf der “Deutschen Welle” und gibt Piraten-Funkkurse.
Nein, das war natürlich nur ein Spaß. Sicherheit wird auf Schiffen großgeschrieben. Private Sendeanlagen können die Bordelektronik beeinflussen und sind deshalb teilweise verboten. Hinzu kommt, die beiden haben unterjährig genügend mit dem Thema Funk zu tun.
Internet ist auf solchen Schiffen verfügbar, alllerdings zu enormen Preisen. Für 14 Tage Zugang sind fast 300 Dollar zu bezahlen. Echolink funktioniert nicht an Bord aber bei Landgängen mit freiem Wlan. Zu hören wäre Constance (DH8SCA) dann über Echolink DBOLBX in Ludwigsburg.

Fortsetzung folgt, 73, Axel

 

Der Evernote-Dienst als Datensammler und Produktivitätstools für Funker

Praktische Helferlein und Dienste in Form von Software gibt es zuhauf und ständig kommen neue dazu. Einen der Platzhirsche der Informationsverwaltung, genannt der Evernote-Dienst, möchten wir heute im Einsatz für das Hobby Funk vorstellen. Es steht vertretend für eine ganze Reihe vergleichbarer Programme wie Onenote von Microsoft und andere. Was man dem System an Daten zuführt, wird auf den Servern des Anbieters, sprich in der Cloud gespeichert. Der spätere Abruf geschieht wahlweise über die Web-Oberfläche, den PC oder am Smartphone und alles wird fortlaufend synchronisiert. Als Daten kommen Texte, Bilder und Dateien in Betracht.

Evernote-Dienst in der Übersicht

Praktischer Einsatz
Ist ein Funkgerätekauf geplant, stöbert man durch das Internet, schaut bei dem einen oder anderen Anbieter vorbei. Durch den Webclipper, das ist eine installierbare Zusatzfunktion im Browser, lassen sich ganze Internetseiten oder nur Ausschnitte übertragen. Später betrachtet man die Fundstücke in Ruhe, das ist schon praktisch. Aber halt, warum den Inhalte abspeichern? Ganz einfach, was ich gespeichert habe, das geht nicht verloren. So manche tolle Internetseite wurde schon eingestampft, weil die Betreiber keine Lust oder Zeit mehr hatten.

Mit dem späteren Kauf erhält man Bedienungsanleitungen, die auch ihren Weg in das Programm finden und später jederzeit abrufbar sind, auf einer Berghütte genauso wie im Ausland.

Vor dem Funkurlaub stehen die Zeichen auf Planung und Organisation. Checklisten helfen ungemein und alles lässt sich mit einem Zieldatum versehen. Funkbestimmungen im Ausland, Relaislisten, Clubs und Bandpläne, das alles schluckt das Programm klaglos. Wie war nochmal der Anschluss von Zubehör wie Modems und Notebook am Funkgerät? Ein gespeichertes Foto der funktionierenden Steckerbelegung kann Wunder wirken.

Die Kopie der Funkgeräte-Kaufrechnung und der Funklizenz runden das Projekt Urlaub ab. Ob und wie alles passt, ob noch N-Stecker oder Verbindungen fehlen, das lässt sich auch mal unterwegs am Smartphone schnell kontrollieren und ergänzen. Am Urlaubsort wollen Antennen aufgebaut und Drähte gespannt werden. Bilder der Prachtstücke kann man im Evernote-Dienst ebenfalls speichern und sogar Dritten Zugang hierfür einräumen. Mit den vorher gespeicherten Relais- und Frequenzlisten wird die Kontaktaufnahme vor Ort vereinfacht.

Der Evernote-Dienst kann und will kein Logbuch ersetzen doch was ich als Notizen zu Papier bringe, scanne oder photographiere, kann ich auch abspeichern. Alle Notizen können mit Schlagwörtern bestückt werden. Auf Knopfdruck erscheinen dann alle Einträge z. B. mit der Kennung Fieldday. Selbst Geodaten lassen sich zu Einträgen hinzuführen.

QSO im Evernote-Dienst abspeichern

 

Zurück zuhause warten viele andere Einsatzmöglichkeiten:

  • Geräteliste aller Funkgeräte und Zubehör
  • Bilder von Typenschildern und Seriennummern
  • Bauanleitungen und Schaltpläne
  • Rechnungskopien und Garantiekarten
  • Funkmagazine als PDF-Datei, Testberichte
  • Unterlagen zur Betriebstechnik
  • Photos von QSL-Karten

Funkinteressierte erhalten einen ganzen Kessel von Vorteilen, denn

  • Erfasste Informationen sind praktisch überall erreichbar
  • Lästiges Hantieren mit USB-Sticks und der manuelle Versionabgleich entfallen
  • Gespeicherte Daten sind bei Evernote vermutlich besser gegen Ausfall geschützt als wohl in den meisten Privathaushalte

Das sind schon mal gute Argumente für den Einsatz. Kommen wir zu den “Ja aber” Punkten.

Sind meine Daten anonym, geschützt?
Wer möchte hierfür die Hand ins Feuer halten, zumal sich die Server im Ausland befinden? Lebensläufe und Arztberichte muss man nicht im Evernote-Dienst ablegen, doch ein Großteil der sonstigen “harmlosen” Daten ist dort bestimmt gut aufgehoben.

Das kostet doch bestimmt Geld!
In der einfachen Version, bis 60 MB monatlichem Upload-Volumen entstehen keine Kosten. Die Premiumzugänge beginnen bei unter 20 EUR jährlich und beinhalten 1 GB an Datenzugang monatlich sowie mehr Funktionen.

Ohne Internetzugang bin ich abgeschnitten!
Gegenfrage: Wo haben wir den kein Internet? In den meisten Fällen besteht irgendwie und irgendwo Zugang und sei es im Kaufhaus. Premiumkunden können ihre Daten gleichzeitig lokal auf dem Handy speichern.

Das kann man doch alles besser, einfacher oder günstiger machen!
Vielfalt ist Trumpf, wer andere Lösungen (noch) besser findet, sollte eben diese nutzen.

Fazit
Die Summe aller Vorteile und Möglichkeiten macht das Programm für Funker aller Klassen interessant. Jederzeit und in fast jeder Situation auf seine Daten zurückgreifen zu können und Inhalte fortlaufend zu bearbeiten, ist ein großer Vorteil. Einen etwas anderen Ansatz bietet die Software Onenote von Microsoft. Für was man sich entscheidet, ist wie so oft im Leben Geschmacksache.

Unter dem folgendem Empfehlungslink ist ein Test möglich
Evernote-Dienst testen

Hier der Link zu Onenote, das bei bestimmten Versionen von MS-Office schon enthalten ist
https://www.onenote.com/

Prall gefüllte Evernotespeicher und jederzeitigen Zugriff wünscht Axel Ernst DL1GAA